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Iffland Wischnewski Rechtsanwälte
Dr. Julia Knappstein Rechtsanwältin Heimrecht Pflegeversicherungsrecht Verwaltungsrecht

Dr. Julia Knappstein

Rechtsanwältin

Gesellschaftsrecht (M&A, Verkauf von Pflegeeinrichtungen)

Heimrecht

Pflegeversicherungsrecht

Verwaltungsrecht

Dr. Julia Knappstein arbeitet im Bereich des Pflegerechts, des Vergütungsrechts sowie des Heimrechts. Darüber hinaus berät sie soziale Einrichtungen bei Fragen des Fördermittelrechts und der Erstellung von gesellschaftsrechtlichen Verträgen. Wissenschaftlich hat sich Frau Dr. Knappstein durch eine Dissertation an einer Schnittstelle von Krankenversicherungs- und Verwaltungsrecht ausgezeichnet.

Durch ihre Tätigkeit in einer Tagespflege für Menschen mit Demenz ist Julia Knappstein mit der Praxis der Pflege bestens vertraut.

2005

Praktikum in einer Einrichtung der Tagespflege für Menschen mit Demenz

2005-2009

Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig Universität Gießen

2009-2012

Promotion im Bereich Arzneimittelrecht

2010-2012

Referendariat am Landgericht Gießen, weitere Stationen in Stuttgart und Frankfurt am Main

2012/2013

Rechtsanwältin bei wirtschaftsberatenden Kanzleien in Bonn und Frankfurt in den Bereichen Öffentliches Recht sowie Banking and Finance

seit 2014

Rechtsanwältin in der Sozietät Iffland Wischnewski

Veröffentlichungen:

Was ist Heimrecht? Oder: Müssen Betreiber vollstationärer Pflegeeinrichtungen ihre Bewohner unentgeltlich zum Arzt begleiten?

RA Jörn Bachem
RAin Dr. Julia Knappstein

PflegeRecht 6/2016, S. 350 ff.

Anmerkung zu dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Revision vom 27.8.2015 – 3 B 36.15. Der Beitrag erläutert die Problematik anhand des Hessischen Rahmenvertrages nach § 75 Abs. 1 SGB XI und der dazu nach einer Anordnung der Heimaufsicht ergangenen verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen. Neben der Auslegung des Vertrages, welche die Gericht unsachgemäß vorgenommen haben, stellen die Autoren vor allem dar, warum die Föderalismusreform I mit der Verschiebung der Gesetzgebungskompetenz für das „Heimrecht“ dazu geführt hat, dass diese vertragsrechtliche Anforderungen weder regeln noch mit Mitteln der Heimaufsicht durchsetzen dürfen. Gleiches gilt aber auch für bundesrechtliche Normen, zu denen die Rahmenverträge nach § 75 Abs. 1 SGB XI bei zutreffender Betrachtung ebenfalls rechnen. Diese können nur von Institutionen des SGB XI vollzogen werden und damit ebenso wenig durch Landesbehörden wie die Heimaufsichten.

Missglückter Verbraucherschutz für Pflegebedürftige

RAin Dr. Julia Knappstein

PflegeRecht 04/2015, S. 226 f.

In regelmäßigen Abständen wird das Verbraucherschutzrecht überarbeitet und erweitert. Vordergründiges Ziel dabei ist, ein umfassendes Verbraucherschutzregime ohne Schutzlücken zu schaffen, um Ungleichgewichte zwischen Wirtschaftsunternehmen und den Verbrauchern zu beseitigen. Dabei geht es aber nicht ausschließlich darum, Bürgernähe und Fürsorge zu demonstrieren.

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